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Rollstuhlsportgruppe
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Allgemeine Angaben zu den "Rolling Bones",
der Rollstuhlsportgruppe der SpVgg Neckarelz

Die Rolling Bones wurden im Herbst 1999 auf Initiative von Fritz Kaiser und Roland Keck gegründet. Die Gruppe besteht derzeit aus 15 Damen und Herren im Alter von 15 bis 69 (!) Jahren, wobei unterschiedliche Behinderungsarten vertreten sind (Multiple Sklerose, Para- und Tetraplegiker, ICP-Spastiker). Das Einzugsgebiet umfasst im Wesentlichen den südwestlichen Bereich des Neckar-Odenwald-Kreises. Da die Sportgruppe integrativ ausgerichtet ist, wirken auch vier nichtbehinderte "Fußgänger" mit. Sie trifft sich immer mittwochs von 18:30 Uhr bis 20:00 Uhr in der Turnhalle der Lohrtalschule (Nähe Krankenhaus Mosbach).

Die Vorgänger der "Rolling Bones" war die Kinderrollstuhlsportgruppe "Club der heißen Reifen" der SpVgg Neckarelz. Diese wurde bereits Mitte 1997 gegründet und hat sich 2003 mangels junger Mitglieder aufgelöst, da aus den Gründungsmitgliedern inzwischen junge Erwachsene geworden waren, die sehr schnell in die "Rolling Bones" eingegliedert werden konnten.

Vor der Gründung unserer Rollstuhlsportgruppe gab es hier im ländlichen Raum - anders als im Ballungsraum MA/LU/HD - keinerlei Möglichkeiten, gemeinsam mit anderen Interessierten Mannschaftssport im Rollstuhl zu betreiben. Heute sind die "Rolling Bones" eine Art Selbsthilfegruppe, bei der es nicht nur um den Sport geht, sondern auch darum, die Belange der behinderten Menschen, insbesondere der Rollstuhlfahrer einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Dazu dienen ihre sportlichen Auftritte bei Veranstaltungen, aber auch ihr Engagement am Rande oder außerhalb des Sports.

Hauptziel der "Rolling Bones" ist es, den behinderten Mitgliedern durch ein gezieltes Mobilitätstraining das tägliche Leben in ihrer Umgebung zu erleichtern. Daneben werden durch den Rehabilitationssport, Ausdauer und Kraft gestärkt, Koordination und Flexibilität verbessert und das Selbstbewusstsein insbesondere von Frauen und Mädchen gestärkt. Die Hilfe zur Selbsthilfe führt dazu, dass der behinderte Mensch mehr Verantwortung für seine eigene Gesundheit übernimmt. Dieser gesundheitsfördernde Aspekt wird deshalb von den Krankenkassen ausdrücklich anerkannt und teilweise sogar finanziell unterstützt.


Grundsätzlich steht der Spaßfaktor im Vordergrund, deshalb verstehen sich die "Rolling Bones" nicht als Leistungs- sondern als Breitensportler. Dieser Spaßfaktor zeigte sich nicht nur bei der Namensgebung sondern auch bei der Schaffung eines eigenen Logos. Spaß beim Spiel, Freude an der Bewegung, Sport in der Gruppe, Integration beim Sport sind die Schlagworte für den Erfolg der "Rolling Bones".

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